Megaupload – eine unendliche Geschichte

KimDotcoms-neue-Daten-Plattform-Mega-vor-demStart(Heise)Megaupload-Gründer Kim Dotcom will seine neue Daten-Plattform schwerer angreifbar machen. Der Dienst Mega, der am Sonntag starten soll, werde seinen Nutzern Verschlüsselung „auf militärischem Niveau“ bieten, kündigte Dotcom in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa an. Die neue Daten-Plattform sei legal und rechtlich abgesichert, wofür „eine Armee von IT-Anwälten“ gesorgt habe.

Kim Dotcom verliert Domain me.ga (Heise)Bis vor kurzem waren unter der Web-Adresse me.ga erste Anzeichen von Kim Dotcoms für Januar 2013 geplanten Datei-Hosting-Dienst zu sehen. Nun wird von dieser Adresse zur Twitter-Seite einer Hacker-Gruppe Omega geleitet, die offenbar die Domain me.ga entführt hat. Omega bezeichneten sich laut Torrentfreak als „wahre Piraten und Anarchisten“. Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) sei ein „megalomaniac“ mit Anwälten, der lediglich aus den Nutzern und Künstlern Profit ziehen wolle.

Megaupload-Nutzer will FBI Beamte vorladen lassen (Heise)Nachdem das zuständige US-Bundesbezirksgericht in Virginia eine Anhörung zu den Megaupload-Daten anberaumt hat, bringen sich die Parteien offenbar in Stellung. Der US-Geschäftsmann Kyle Goodwin, der mit Unterstützung der Electronic Frontier Foundation (EFF) beantragt hat, den Zugang zu privaten Videos zu erlangen, verlangt, dass auch Beamte der US-Bundespolizei FBI vorgeladen werden. Das geht aus einer Eingabe Goodwins an das Gericht hervor. Es sei – auch mit Hilfe unabhängiger Experten – nötig, herauszufinden, wie es zur Beschlagnahme legaler Daten kam, wie so etwas künftig vermieden werden kann und wie nun verfahren werden soll.

US-Gericht will Klärung zu Megaupload-Daten herbeiführen (Heise)Mehr als acht Monate nach der Schließung des Internet-Dienstes Megaupload können die Nutzer hoffen, doch noch an ihre privaten Daten zu gelangen. Bundesrichter Liam O’Grady vom Eastern District of Virginia beschloss jetzt eine Anhörung dazu, wie die Internet-Aktivisten der Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) mitteilten. EFF-Anwältin Julie Samuels sprach von einem lange überfälligen Schritt. Einen Termin für die Anhörung gibt es allerdings noch nicht.

Neuseelands Premier entschuldigt sich bei Kim Dotcom (Heise)John Key, der neuseeländische Premierminister, hat sich öffentlich bei Kim Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) entschuldigt, wie der New Zealand Herald meldet. Die Abhöraktion gegen Dotcom, die der Geheimdienst des Landes unternommen habe, sei illegal gewesen. Das Government Communications Security Bureau (GCSB) dürfe prinzipiell keine neuseeländischen Staatsbürger überwachen – und Kim Dotcom genieße mit seinem 2010 erlangten Aufenthaltsvisum laut den Einwanderungsgesetzen einen vergleichbaren Status.

Megaupload - Kim Dotcom wurde illegal abgehört (Heise)Kim Dotcom, der Betreiber von Megaupload, wurde im Rahmen der Razzia Anfang des Jahres illegal vom neuseeländischen Nachrichtendienst abgehört. Das geht aus einer Mitteilung des neuseeländischen Premierministers John Key vom heutigen Montag hervor, in der eine Untersuchung des Vorgangs angekündigt wurde. In „einigen Fällen“ sei die Kommunikation zwischen Einzelpersonen ohne gesetzliche Erlaubnis überwacht worden, habe ihm der Chef des Nachrichtendienstes GSCB mitgeteilt.

Megaupload - US-Abgeordnete kritisieren Regierung für Domain-Beschlagnahme (Heise)Erneut stellen US-amerikanische Politiker in Frage, ob die Beschlagnahme von Domains durch US-Regierungsbehörden im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen legal ist. In einem Brief (PDF-Datei) an den für die Aktion verantwortlichen Chef der Polizei- und Zollbehörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) und die Ministerin für innere Sicherheit (DHS) Janet Napolitano schreiben sie, es könne davon ausgegangen werden, dass das Recht der betroffenen Website-Betreiber auf freie Meinungsäußerung beschnitten wurde. Die Unterzeichner sind der republikanische Repräsentantenhaus-Abgeordnete Jason Chaffetz sowie die Demokraten Jared Polis und Zoe Lofgren.

Kim Dotcom - Gericht gibt 3,8 Millionen Euro frei (Heise)Kim Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) hat derzeit zumindest keine Geldsorgen mehr: Das Hohe Gericht Neuseelands hat 3,8 Millionen Euro seines konfiszierten Vermögens wieder freigegeben. Damit soll er seine Gerichts- und Anwaltskosten bezahlen können.

Polizeieinsatz gegen Megaupload-Gründer - Streit über Verhältnismäßigkeit (Heise)Ein Video könnte die Aussage von Kim Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) stützen, bei der Razzia im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen seine Sharehoster-Plattform Megaupload sei die Polizei unverhältnismäßig gegen ihn vorgegangen. Aus den Videoaufnahmen, die der Fernsehsender 3News veröffentlichte, geht hervor, dass mindestens zwei Helikopter, vier Einsatzwagen, Hunde und schwer bewaffnete Mitglieder der Antiterror-Einheit Special Tactics Group beteiligt waren. Insgesamt waren demnach rund 100 Personen involviert.

MegaUpload - Kim Dotcom versucht sich in Politik (Lemonde)Le gouvernement américain a déclaré la guerre à Internet. Des millions d’utilisateurs de MegaUpload veulent récupérer leurs fichiers. Si Megaupload.com n’est pas de retour en ligne d’ici au 1er novembre, voterez-vous pour Obama ?“ Le message du nouveau site de Kim „Dotcom“ Schmitz, le fondateur de MegaUpload, est explicite.

Richter im Dotcom-Verfahren - Wir sind dem Feind begegnet, es sind die USA (Heise)Der neuseeländische Richter David Harvey, der die Anhörung zum US-Auslieferungsantrag gegen Megaupload-Gründer Kim Dotcom leiten soll, hat mit einer brisanten Äußerung auf einer Konferenz auf sich aufmerksam gemacht. Im Zusammenhang mit angeblichen Bestrebungen, anderen Ländern ein schärferes Copyright aufzudrängen, sagte er: „We have met the enemy, and he is the US“ (Wir sind dem Feind begegnet, es sind die USA). Damit fasste er vorige Woche laut einem Bericht des Magazins National Business Review seinen Standpunkt zusammen. Eine größere Verbreitung fand die Äußerung durch einen Bericht der Tageszeitung New Zealand Herald von dieser Woche.

Peter Sunde und Kim Dotcom - Die zwei Gesichter des Copyright-Kriegs (Spiegel)Peter Sunde fleht um Gnade, Kim Dotcom verhöhnt die US-Justiz. Sunde, verurteilt wegen Beteiligung an The Pirate Bay, wird wohl ins Gefängnis gehen. Dotcom, Multimillionär dank Megaupload, lebt auf einem Anwesen in Neuseeland. Beide sehen sich als Kämpfer für Internetfreiheit. Zu Recht?

Si il récupère son argent le fondateurde Megaupload est pret à se rendre aux Etats-Unis (Lemonde)Le fondateur du site Internet Megaupload.com a proposé, mercredi 11 juillet, de quitter de son plein gré la Nouvelle-Zélande pour les Etats-Unis, qui le réclament, à condition que la justice libère ses avoirs afin qu’il puisse se défendre. Kim Schmitz, alias „Kim Dotcom“, en liberté surveillée dans son pays d’adoption, est réclamé par les Etats-Unis, qui l’accusent d’escroqueries et de violations massives de droits d’auteur. Arrêté et emprisonné à Auckland à la fin de janvier, le fondateur du site avait été libéré sous caution un mois plus tard, avec interdiction de quitter le territoire, tandis que la plupart de ses avoirs étaient gelés.

Gericht - US-Regierung muss Kim Dotcoms Daten kopierenDer neuseeländische High Court hat die US-Regierung dazu verpflichtet, die Daten auf den bei Kim Dotcom beschlagnahmten Festplatten vorsorglich zu kopieren, um sie gegebenfalls der Verteidigung übergeben zu können. Das geht aus einer Entscheidung (PDF-Datei) des Gerichts vom heutigen Freitag hervor.

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Megaupload – für immer down und jetzt doch wieder up?

Es sollte ein schwerer Schlag gegen illegales Filesharing werden, doch nun bröckelt die Anklage gegen Kim Schmitz und seinen Speicherdienst Megaupload. Was ist passiert?

Den amerikanischen Ermittlern könnte im Fall des angeklagten Kim Schmitz eine peinliche Niederlage drohen. Zumindest der Anwalt des Megaupload-Gründers hält die Anklage für so mangelhaft, dass sie wohl noch in diesem Monat abgewiesen werde.

Kim Schmitz alias Dotcom (38) erhält im Rahmen seines Auslieferungsverfahrens in Neuseeland Einsicht in Unterlagen der US-Bundespolizei FBI. Der zuständige Richter am Auckland District Court ordnete am Dienstag an, dass die US-Behörden die für die Vorwürfe gegen Dotcom relevanten Informationen mit der Verteidigung teilen müssen. Damit hat sich das Gericht laut einem Bericht von stuff.nz über eine Forderung der US-Regierung hinweggesetzt. Der Richter begründete den Beschluss damit, dass die Einbehaltung relevanter Unterlagen Dotcoms Recht auf einen fairen Prozess beeinträchtige.

Nachdem dem Megaupload-Gründer erlaubt wurde, in seine Villa zurückzukehren, hat ein neuseeländischer Richter ein weiteres Mal zu seinen Gunsten geurteilt: Schmitz erhält Einblick in die Akten, die das FBI über ihn angelegt hat.

750.000 US-Dollar (derzeit rund 565.000 Euro) in Bargeld und sonstigen Vermögenswerten kann der Megaupload-Gründer Kim „Kimble“ Schmitz, der sich seit einiger Zeit Kim Dotcom nennt, wieder in Anspruch nehmen. Das entschied der neuseeländische High Court, wie die News-Seite Stuff berichtet.

Das Megaupload-Strafverfahren in den USA könnte scheitern, bevor es begonnen hat. Die US-Behörden möchten Megaupload-Gründer Kim Dotcom (ehemals Schmitz), sechs Partner beziehungsweise Mitarbeiter sowie zwei ihrer Unternehmen vor ein Strafgericht stellen. US-Richter Liam O’Grady hat nun in einem Nebenverfahren bezweifelt, dass es je zu diesem Strafprozess kommen wird. Dies berichtet der NewZealand Herald.

Wie verschiedene US-Medien berichten, hat der Bezirksrichter Liam O’Grady die am Prozess gegen den Filehoster Megaupload beteiligten Parteien aufgefordert, sich erneut an den Verhandlungstisch zu setzen. Das Unternehmen Carpathia Hosting hatte eine Entscheidung darüber beantragt, was mit den von Megaupload auf seinen Servern gespeicherten Daten geschehen solle.

Ein Unternehmer will sich den Zugang zu seinen Firmendaten erstreiten, die er ganz legal bei Megaupload geparkt hat. Eine Stalker-App erregt Aufsehen, und Pastebin will seine Server sauber halten. Das und mehr im Überblick.

Der angeklagte Gründer der Online-Plattform Megaupload, Kim Dotcom (38), darf nach Medienberichten aus Neuseeland wieder das Internet benutzen. Das Distrikt-Gericht von North Shore bei Auckland gab einem Antrag seines Anwalts am Montag statt, berichtete das Onlineportal stuff.co.nz. Er erlaubte dem in Kiel als Kim Schmitz geborenen Internetunternehmer auch, ein eigenes Musikalbum aufzunehmen.

In einem gestern veröffentlichten Telefon-Interview mit Torrentfreak nimmt Kim Schmitz alias Dotcom Stellung zu den Vorwürfen, die US-Behörden gegen ihn erheben. Er nennt die Punkte der Anklageschrift „Nonsens“ und bezeichnet Megaupload als legalen Anbieter, der lediglich aus politischen Gründen geschlossen worden sei.

Carpathia Hosting, auf dessen Servern Daten des abgeschalteten Sharehosters Megaupload gespeichert sind, bittet angesichts der wachsenden Kosten um eine richterliche Entscheidung über das weitere Vorgehen. Der Server-Anbieter hat bei einem der Bundesbezirksgerichte im US-Bundesstaat Virginia einen Antrag eingereicht, um zu erfahren, was mit den ursprünglich von Megaupload gehosteten Daten geschehen soll. Seit der Dienst im Januar vom Netz genommen wurde, wird Carpathia für seine Dienste nicht mehr bezahlt.

Megaupload-Gründer Kim Schmitz erhält Zugriff auf Teile seines Vermögens. Damit hat der Deutsche, der im Januar in Neuseeland verhaftet wurde, einen weiteren juristischen Etappensieg errungen.

Kim Dotcom bekommt mehr Geld. Künftig darf der unter Hausarrest stehende IT-Unternehmer 37.000 Euro ausgeben – pro Monat. Diese Summe braucht er zum Leben, entschied ein Gericht in Neuseeland. Nun kann sich der umstrittene Megaupload-Gründer wohl den Butler leisten, den er sich so dringend wünscht.

Kim Dotcom (38), der deutsche Gründer der gesperrten Internet-Plattform Megaupload, kann Medienberichten zufolge auf die Freigabe seines in Neuseeland beschlagnahmten Vermögens hoffen. Grund sei ein peinlicher Verfahrensfehler, schrieb die Zeitung New Zealand Herald am Sonntag online. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten seinerzeit nicht den korrekten Antrag gestellt. Richterin Judith Potter habe die einstweilige Verfügung, die der Beschlagnahmung zugrunde lag, daher für nichtig erklärt.

Die USA haben einen Auslieferungsantrag für den deutschen Gründer der inzwischen gesperrten Internet-Plattform Megaupload vorgelegt. Die neuseeländische Staatsanwältin Anne Toohey, die in diesem Fall die Interessen der USA vertritt, teilte am Montag mit, der Antrag gegen Kim Dotcom sei am Freitag beim Gericht in Auckland eingereicht worden.

Raubkopien habe er immer bekämpft, sagt Megaupload-Gründer Kim Dotcom. Die Vorwürfe gegen ihn nennt der in den USA wegen Gründung einer kriminellen Organisation Angeklagte „böswillig“. Er habe Beweise für seinen Kampf gegen illegale Inhalte.

Plus d’un mois après la fermeture du premier site mondial de téléchargement illégal, la question de l’impact sur les habitudes des internautes se pose. Dans une étude commandée par le site spécialisé Clubic, publiée mercredi 29 février, l’institut IFOP conclut que „la fermeture de Megaupload a eu un certain caractère dissuasif en matière de téléchargement et de streaming illégal“ en France. Avant sa mise hors-ligne par les autorités américaines, Megaupload revendiquait 50 millions de visiteurs par jour.

Der deutsche Gründer der inzwischen gesperrten Internet-Plattform Megaupload bleibt gegen Kaution auf freiem Fuß. Das entschied ein Gericht in Neuseeland am Mittwoch. Der gebürtige Kieler Kim Dotcom, früher Schmitz, darf in seinem Haus nördlich von Auckland auf die Anhörung im Auslieferungsverfahren im August warten. Die USA wollen Dotcom und einigen seiner Mitarbeiter wegen Urheberrechtsverletzungen und Betrugs den Prozess machen.

Gut einen Monat nach seiner Festnahme in Neuseeland ist der deutsche Betreiber der Internetplattform Megaupload, Kim Schmitz, gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen worden. Bei einer Anhörung vor einem Gericht in Auckland habe der Richter am Mittwoch keine besondere Fluchtgefahr erkennen können, berichteten neuseeländische Medien.

In Neuseeland ist der Betreiber der Internetplattform Megaupload, Kim Schmitz, gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen worden. Ein Gericht in Auckland konnte keine besondere Fluchtgefahr erkennen.

Gegen die Betreiber der Internet-Datenplattform Megaupload um den Deutschen Kim Schmitz gibt es einen Monat nach der Festnahme neue Vorwürfe. US-Ermittler werfen ihnen jetzt auch vor, Material von anderen Websites wie etwa YouTube kopiert und über Megaupload angeboten zu haben, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, die am Wochenende veröffentlicht wurden.

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FBI lässt Kim Dotcom festnehmen und Megaupload sperren [UPDATE]

Während Kim Dotcom im Knast sitzt, durchsuchen Behörden seine Villa in Neuseeland. Schon bei seiner Festnahme wurden Kunstgegenstände und Autos beschlagnahmt.

Als Kimble verhaftet wurde, konnte er lediglich vermuten, was gegen ihn vorliegt: Urheberrechtsverletzung. Für jemanden wie Kimble waren eine derartige Verhaftung und der Vorwurf nichts Neues. Doch wer hinter der Verhaftung wirklich steckte, wusste Kimble zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das erklärt auch seine Gelassenheit, als ihn das neuseeländische Fernsehen direkt nach seiner Festnahme aufnahm. Womöglich dachte er dabei an die Rechtsabkommen, die zwischen Neuseeland, Deutschland und auch Finnland bestehen. Im Zweifelsfall findet der Prozess in Deutschland oder Finnland statt. Aber auch Neuseeland ist kein schlechter Ort für ein Urteil, da auch dort Straftäter wie er mit Samthandschuhen angefasst werden.

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FBI lässt Kim Dotcom festnehmen und Megaupload sperren [UPDATE]

Der Heise Zeitschriften Verlag hat in einem Verfahren gegen die Megaupload Ltd. aus Hongkong einen Erfolg erzielt. In der mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg (Az. 324 O 709/11) am vergangenen Freitag erklärten die Parteien den Rechtsstreit für erledigt. Megaupload übernahm die Kosten für das Verfahren.

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FBI lässt Kim Dotcom festnehmen und Megaupload sperren [UPDATE]

Der Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Dotcom bleibt weiter im Gefängnis: Zwei Wochen nach seiner Festnahme in Neuseeland verwarf ein Richter in Auckland den Widerspruch des schillernden Internet-Unternehmers gegen die Ablehnung einer Freilassung auf Kaution.

Zusammen mit dem Hosting-Dienst Carpathia hat die Electronic Frontier Foundation (EFF) eine Support-Website für Megaupload-Nutzer auf die Beine gestellt, die durch die Abschaltung des Sharehosters am 20. Januar legale Dateien verloren haben. Am Montag war publik geworden, dass die Anbieter der von Megaupload angemeldeten Server nach Abschluss der FBI-Ermittlung planen, alle Inhalte zu löschen. Zeitgleich zur Razzia wurden alle Konten des Sharehosters gesperrt; Megaupload kann deshalb keine Rechnungen mehr bezahlen.

Die von Megaupoad-Nutzern bei dem geschlossenen Sharehoster gespeicherten Daten könnten bereits am Donnerstag gelöscht werden, berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf US-Strafverfolger. Das Unternehmen sei nach der internationalen Razzia nicht mehr zahlungsfähig, da die Behörden das Firmenvermögen und die Konten beschlagnahmt hatten. Damit sei Megaupload nicht mehr in der Lage, die technischen Dienstleister zu bezahlen, welche die Infrastruktur bereitstellen.

Hacker oder Scharlatan? Die Ermittlungen gegen den deutschen Internetunternehmer Kim Schmitz werden schwierig, denn er legte falsche Fährten.

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FBI lässt Kim Dotcom festnehmen und Megaupload sperren [UPDATE]

Eine Woche ist es jetzt her, dass der Sharehoster Megaupload „hochgenommen“ wurde. In einer international konzertierten Aktion wurden vier der Firmenführer verhaftet, die Domains von Megaupload und Megavideo gesperrt, Server heruntergefahren und Privatvermögen beschlagnahmt. Die Anklage lautet auf Urheberverletzungen in großem Stil sowie Geldwäsche.

Une semaine après la fermeture du site de téléchargement direct MegaUpload, dont le nom de domaine a été saisi et une partie des serveurs confisqués par le FBI, la disparition de ce service très utilisé a eu des conséquences directes sur les pratiques de téléchargement et de visionnage, légal ou illégal, de très nombreux internautes.

Am Donnerstag hat das umstrittene Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) eine weitere Hürde genommen. Das nach Initiative der USA und Japans in mehrjährigen Verhandlungen 2011 fertiggestellte völkerrechtliche Abkommen sieht unter anderem vor, dass Internet-Anbieter für Urheberrechtsverletzungen von Kunden haftbar gemacht werden können. Kritiker sehen daher ACTA in einer Reihe mit Bestrebungen in einzelnen Staaten, das Urheberrecht zu verschärfen. Ähnliche Gesetzesvorhaben in den USA stießen vergangene Woche auf derart massive Proteste, dass im Kongress geplante Abstimmungen auf unbestimmte Zeit verschoben wurden.

Wie neuseeländische Medien am Donnerstag berichteten, hat Richter David McNaughton der Haftentlassung gegen Kaution eines deutschen und eines niederländischen Mitarbeiters der Download-Plattform Megaupload zugestimmt. McNaughton hatte am Mittwoch eine Haftentlassung für den Gründer von Megaupload Kim Schmitz abgelehnt und seine Entscheidung mit der hohen Fluchtgefahr begründet.

Der in Neuseeland inhaftierte deutsche Gründer der geschlossenen Internet-Tauschplattform Megaupload, Kim Schmitz, kommt wegen hoher Fluchtgefahr nicht gegen Kaution frei. Mindestens bis zur ersten Anhörung am 22. Februar muss er im Gefängnis bleiben.

Am Montag war Kim Schmitz zum ersten Mal mit seinem Kautionsgesuch vor den Richter getreten – da wurde der Antrag auf den heutigen Mittwoch vertagt. Schmitz und drei anderen leitenden Angestellten des Sharehosters Megaupload wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung zu Last gelegt.

Le 18 janvier, pour la première fois depuis sa création il y a onze ans, le site américain de Wikipédia a fermé pour vingt-quatre heures. Les visiteurs découvrent alors un texte sur fond gris, sobre et inquiétant : „Imaginez un monde sans libre savoir… Aujourd’hui, le Congrès des Etats-Unis envisage de passer une loi qui porterait un coup mortel à l’Internet libre et ouvert.“

Wie funktionierte die Technik von Megaupload? Das Portal hatte nicht nur ein paar Rechner in einer Hotelsuite in Hongkong stehen, sondern ein großes Netzwerk von Dienstleistern. Ein Server in Virginia wurde zum Verhängnis.

In Polen haben Hacker die Internetseiten der Regierung blockiert. Betroffen sind auch die Webseiten des Ministerpräsidenten, des Staatspräsidenten sowie des Parlaments. Zu den Angriffen bekannte sich ein polnischer Ableger der internationalen Hackerorganisation Anonymous, wie polnische Medien am heutigen Sonntag berichteten.

A la suite de la fermeture, jeudi 19 janvier, du site de téléchargement Megaupload, la riposte du collectif d'“hacktivistes“ Anonymous se poursuit. Après avoir attaqué les sites Internet de la Maison Blanche, d’Universal ou de la Hadopi, les pirates informatiques s’en sont pris, vendredi 20 janvier, à celui de l’Elysée.

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FBI lässt Kim Dotcom festnehmen und Megaupload sperren [UPDATE]

Megaupload-Gründer Kim Dotcom wird der Internetpiraterie und Geldwäsche beschuldigt. Vor einem Gericht in Neuseeland erklärt sich der verhaftete Deutsche für nicht schuldig. Dennoch muss er in Haft bleiben.

Der übergewichtige Dotcom-Millionär Kim Schmitz versuchte, die Polizei mit Elektroniktricks abzuwehren, als er verzweifelt seiner Festnahme entkommen wollte.

Gut geplanter Zugriff: Neuseeländische Ermittler haben das Anwesen des Megaupload-Gründers Kim Dotcom kurz vor dessen Geburtstagsparty gestürmt, um auch Gäste aus Deutschland verhaften zu können. Die Opposition kritisiert die Regierung: Warum bekam Dotcom eine Aufenthaltsberechtigung?

Luxuslimousinen, ein privater Irrgarten und ein Feuerwerk für die Wahlheimat Auckland: Die Megaupload-Gründer gaben das Geld, das sie mit ihrer Musikbörse im Internet verdienten, mit vollen Händen aus.

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FBI lässt Kim Dotcom festnehmen und Megaupload sperren [UPDATE]

So, da kommen sie aus ihren Löchern gekrochen und freuen sich…

Die Unterhaltungsbranche frohlockt: Der Datentauschdienst Megaupload ist abgeschaltet und seine Betreiber im Gefängnis. Zumindest die Musikindustrie pocht nun darauf, parallel auch gegen die Nutzer solcher Börsen vorzugehen.

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FBI lässt Kim Dotcom festnehmen und Megaupload sperren

Es ist beeindruckend zu sehen wie sehr Piraterie bzw. der Kampf um die Durchsetzung von profitablen Urhebergesetzen an Aufmerksamkeit gewonnen hat. In allen populären Presse-Portalen war heute der Bericht nicht nur auf der Startseite sondern auch zumindest zeitweise als Hauptartikel das Thema überhaupt.

Der Unterhaltungsindustrie sind sie ein Dorn im Auge. Sogenannte Filehoster werden oft der Piraterie beschuldigt. Jetzt nahm die US-Justiz einen der weltweit größten dieser Dienste vom Netz und mehrere Verantwortliche fest – darunter auch drei Deutsche. Hacker legten daraufhin die Internetseite des Justizministeriums lahm.

Jetzt wird es eng für Kim Schmitz, alias Kim Dotcom. Ermittler haben den früheren Internet-Star und Betreiber von Megaupload in Neuseeland festgenommen. Zum Schluss verbarrikadierte er sich in seiner Luxusbehausung.

Die US-Bundespolizei FBI hat in Zusammenarbeit mit den Behörden in Deutschland, Neuseeland und weiteren Ländern zum Schlag gegen den Sharehoster Megaupload ausgeholt. Wie das US-Justizministerium und das FBI am Donnerstagabend deutscher Zeit mitteilten, wurden Schmitz und drei andere Beschuldigte am Donnerstag in Auckland (Neuseeland) verhaftet. Drei weitere Personen werden noch mit Haftbefehl gesucht.

Das Netz reagiert bestürzt auf die Schließung des Filehosters Megaupload. Die US-Behörden beziehen sich auf internationales Recht – und das Geschäftsmodell der Betreiber.

Der Kampf gegen Raubkopien im Internet geht weiter: Amerikanische Behörden haben die Datentausch-Plattform „Megaupload“ stillgelegt und die Festnahmen mehrerer Betreiber veranlasst. Prompt schlagen die Netzaktivisten zurück.

Ein paar Slides, die darstellen wie das DNS funktioniert und wie der Aufruf von Megaupload im Browser unterbunden werden kann – zumindest via Namensauflösung.

Pour faire fermer Megaupload et ses sites liés, les autorités américaines ne se sont pas seulement appuyées sur la législation qui réprime le téléchargement illégal. La mise en examen – un document de soixante-dix pages – ne s’appuie pas uniquement sur le Digital Millenium Copyrith Act (DMCA), la loi qui régit les statuts d’hébergeur et la gestion des droits d’auteur sur Internet.

Die amerikanischen Behörden sprechen im Fall Megaupload vom größten Schlag gegen Raubkopien im Internet – und im Mittelpunkt steht ein Deutscher. Der schillernde Internet-Unternehmer Kim Dotcom machte einst Schlagzeilen mit Partys und Straßenrennen.

Ein etwas übertriebenes Video – es erinnert mich an das Video von Lindows als sie 20 Mio von Microsoft bekommen haben, um den Namen Lindows zu unterlassen. http://kevincarmony.com/linspire_videos/RunLinspire.swf