Megaupload – eine unendliche Geschichte

KimDotcoms-neue-Daten-Plattform-Mega-vor-demStart(Heise)Megaupload-Gründer Kim Dotcom will seine neue Daten-Plattform schwerer angreifbar machen. Der Dienst Mega, der am Sonntag starten soll, werde seinen Nutzern Verschlüsselung „auf militärischem Niveau“ bieten, kündigte Dotcom in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa an. Die neue Daten-Plattform sei legal und rechtlich abgesichert, wofür „eine Armee von IT-Anwälten“ gesorgt habe.

Kim Dotcom verliert Domain me.ga (Heise)Bis vor kurzem waren unter der Web-Adresse me.ga erste Anzeichen von Kim Dotcoms für Januar 2013 geplanten Datei-Hosting-Dienst zu sehen. Nun wird von dieser Adresse zur Twitter-Seite einer Hacker-Gruppe Omega geleitet, die offenbar die Domain me.ga entführt hat. Omega bezeichneten sich laut Torrentfreak als „wahre Piraten und Anarchisten“. Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) sei ein „megalomaniac“ mit Anwälten, der lediglich aus den Nutzern und Künstlern Profit ziehen wolle.

Megaupload-Nutzer will FBI Beamte vorladen lassen (Heise)Nachdem das zuständige US-Bundesbezirksgericht in Virginia eine Anhörung zu den Megaupload-Daten anberaumt hat, bringen sich die Parteien offenbar in Stellung. Der US-Geschäftsmann Kyle Goodwin, der mit Unterstützung der Electronic Frontier Foundation (EFF) beantragt hat, den Zugang zu privaten Videos zu erlangen, verlangt, dass auch Beamte der US-Bundespolizei FBI vorgeladen werden. Das geht aus einer Eingabe Goodwins an das Gericht hervor. Es sei – auch mit Hilfe unabhängiger Experten – nötig, herauszufinden, wie es zur Beschlagnahme legaler Daten kam, wie so etwas künftig vermieden werden kann und wie nun verfahren werden soll.

US-Gericht will Klärung zu Megaupload-Daten herbeiführen (Heise)Mehr als acht Monate nach der Schließung des Internet-Dienstes Megaupload können die Nutzer hoffen, doch noch an ihre privaten Daten zu gelangen. Bundesrichter Liam O’Grady vom Eastern District of Virginia beschloss jetzt eine Anhörung dazu, wie die Internet-Aktivisten der Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) mitteilten. EFF-Anwältin Julie Samuels sprach von einem lange überfälligen Schritt. Einen Termin für die Anhörung gibt es allerdings noch nicht.

Neuseelands Premier entschuldigt sich bei Kim Dotcom (Heise)John Key, der neuseeländische Premierminister, hat sich öffentlich bei Kim Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) entschuldigt, wie der New Zealand Herald meldet. Die Abhöraktion gegen Dotcom, die der Geheimdienst des Landes unternommen habe, sei illegal gewesen. Das Government Communications Security Bureau (GCSB) dürfe prinzipiell keine neuseeländischen Staatsbürger überwachen – und Kim Dotcom genieße mit seinem 2010 erlangten Aufenthaltsvisum laut den Einwanderungsgesetzen einen vergleichbaren Status.

Megaupload - Kim Dotcom wurde illegal abgehört (Heise)Kim Dotcom, der Betreiber von Megaupload, wurde im Rahmen der Razzia Anfang des Jahres illegal vom neuseeländischen Nachrichtendienst abgehört. Das geht aus einer Mitteilung des neuseeländischen Premierministers John Key vom heutigen Montag hervor, in der eine Untersuchung des Vorgangs angekündigt wurde. In „einigen Fällen“ sei die Kommunikation zwischen Einzelpersonen ohne gesetzliche Erlaubnis überwacht worden, habe ihm der Chef des Nachrichtendienstes GSCB mitgeteilt.

Megaupload - US-Abgeordnete kritisieren Regierung für Domain-Beschlagnahme (Heise)Erneut stellen US-amerikanische Politiker in Frage, ob die Beschlagnahme von Domains durch US-Regierungsbehörden im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen legal ist. In einem Brief (PDF-Datei) an den für die Aktion verantwortlichen Chef der Polizei- und Zollbehörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) und die Ministerin für innere Sicherheit (DHS) Janet Napolitano schreiben sie, es könne davon ausgegangen werden, dass das Recht der betroffenen Website-Betreiber auf freie Meinungsäußerung beschnitten wurde. Die Unterzeichner sind der republikanische Repräsentantenhaus-Abgeordnete Jason Chaffetz sowie die Demokraten Jared Polis und Zoe Lofgren.

Kim Dotcom - Gericht gibt 3,8 Millionen Euro frei (Heise)Kim Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) hat derzeit zumindest keine Geldsorgen mehr: Das Hohe Gericht Neuseelands hat 3,8 Millionen Euro seines konfiszierten Vermögens wieder freigegeben. Damit soll er seine Gerichts- und Anwaltskosten bezahlen können.

Polizeieinsatz gegen Megaupload-Gründer - Streit über Verhältnismäßigkeit (Heise)Ein Video könnte die Aussage von Kim Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) stützen, bei der Razzia im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen seine Sharehoster-Plattform Megaupload sei die Polizei unverhältnismäßig gegen ihn vorgegangen. Aus den Videoaufnahmen, die der Fernsehsender 3News veröffentlichte, geht hervor, dass mindestens zwei Helikopter, vier Einsatzwagen, Hunde und schwer bewaffnete Mitglieder der Antiterror-Einheit Special Tactics Group beteiligt waren. Insgesamt waren demnach rund 100 Personen involviert.

MegaUpload - Kim Dotcom versucht sich in Politik (Lemonde)Le gouvernement américain a déclaré la guerre à Internet. Des millions d’utilisateurs de MegaUpload veulent récupérer leurs fichiers. Si Megaupload.com n’est pas de retour en ligne d’ici au 1er novembre, voterez-vous pour Obama ?“ Le message du nouveau site de Kim „Dotcom“ Schmitz, le fondateur de MegaUpload, est explicite.

Richter im Dotcom-Verfahren - Wir sind dem Feind begegnet, es sind die USA (Heise)Der neuseeländische Richter David Harvey, der die Anhörung zum US-Auslieferungsantrag gegen Megaupload-Gründer Kim Dotcom leiten soll, hat mit einer brisanten Äußerung auf einer Konferenz auf sich aufmerksam gemacht. Im Zusammenhang mit angeblichen Bestrebungen, anderen Ländern ein schärferes Copyright aufzudrängen, sagte er: „We have met the enemy, and he is the US“ (Wir sind dem Feind begegnet, es sind die USA). Damit fasste er vorige Woche laut einem Bericht des Magazins National Business Review seinen Standpunkt zusammen. Eine größere Verbreitung fand die Äußerung durch einen Bericht der Tageszeitung New Zealand Herald von dieser Woche.

Peter Sunde und Kim Dotcom - Die zwei Gesichter des Copyright-Kriegs (Spiegel)Peter Sunde fleht um Gnade, Kim Dotcom verhöhnt die US-Justiz. Sunde, verurteilt wegen Beteiligung an The Pirate Bay, wird wohl ins Gefängnis gehen. Dotcom, Multimillionär dank Megaupload, lebt auf einem Anwesen in Neuseeland. Beide sehen sich als Kämpfer für Internetfreiheit. Zu Recht?

Si il récupère son argent le fondateurde Megaupload est pret à se rendre aux Etats-Unis (Lemonde)Le fondateur du site Internet Megaupload.com a proposé, mercredi 11 juillet, de quitter de son plein gré la Nouvelle-Zélande pour les Etats-Unis, qui le réclament, à condition que la justice libère ses avoirs afin qu’il puisse se défendre. Kim Schmitz, alias „Kim Dotcom“, en liberté surveillée dans son pays d’adoption, est réclamé par les Etats-Unis, qui l’accusent d’escroqueries et de violations massives de droits d’auteur. Arrêté et emprisonné à Auckland à la fin de janvier, le fondateur du site avait été libéré sous caution un mois plus tard, avec interdiction de quitter le territoire, tandis que la plupart de ses avoirs étaient gelés.

Gericht - US-Regierung muss Kim Dotcoms Daten kopierenDer neuseeländische High Court hat die US-Regierung dazu verpflichtet, die Daten auf den bei Kim Dotcom beschlagnahmten Festplatten vorsorglich zu kopieren, um sie gegebenfalls der Verteidigung übergeben zu können. Das geht aus einer Entscheidung (PDF-Datei) des Gerichts vom heutigen Freitag hervor.

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